Digitale Transformation braucht mehr als Technologie. Sie braucht Dialog, Vertrauen, eine sichere Infrastruktur und Partner, die bereit sind, ihre Expertise aktiv einzubringen. Genau hier setzt die FRZ Flughafenregion Zürich an: Sie bringt Unternehmen, Gemeinden, Technologiepartner und EntscheidungsträgerInnen zusammen, um relevante Zukunftsthemen nicht nur zu diskutieren, sondern in konkrete Projekte zu überführen. Zwei wichtige Partner, die diesen Weg aktiv mitgestalten, sind Wolfgang Klein von Klein Computer System AG und Daniele Kohler von Hewlett Packard Enterprise (HPE).

Klein Computer System AG ist langjähriger Platinpartner der FRZ. HPE engagiert sich mit mehreren Aktivitäten als Official Partner. Beide bringen sich mit hoher Fachkompetenz in die FRZ ein – insbesondere auch in ihrer Funktion als Mitglieder des ICT-Fachbeirats. Daniele Kohler ist darüber hinaus auch im Fachbeirat Nachhaltigkeit aktiv.
Im Gespräch mit der FRZ erklären sie, welche Themen sie vorantreiben möchten, weshalb das ProjektICT-Kreislaufwirtschaft ein Vorzeigeprojekt ist und warum die FRZ für sie weit mehr ist als ein klassisches Netzwerk.
Welche Themen möchtet ihr im ICT-Fachbeirat besonders vorantreiben?
Wolfgang Klein: Ich möchte vor allem Themen vorantreiben, die Unternehmen konkret weiterbringen: KI, sichere IT-Infrastrukturen, Datensouveränität, CyberSecurity und nachhaltige ICT. Für die Flughafenregion Zürich sind diese Themen besonders relevant, weil hier viele Unternehmen mit hoher Innovationskraft, internationalen Schnittstellen und anspruchsvollen Prozessen zusammenkommen.
Daniele Kohler: Ich setze mich für digitale Lösungen und Infrastrukturen ein, die ein intelligentes Nervensystem für die gesamte FRZ-Region bilden können. Meine Aufgabe im ICT-Fachbeirat sehe ich darin, die Expertise von HPE gezielt so einzubringen,dass der Wirtschaftsraum der Flughafenregion Zürich zum Vorbild für sichere, nachhaltige und wirtschaftlich sinnvolle Innovation wird. Digitalisierung gelingt nur im offenen, lösungsorientierten Dialog. Ob Cloud-Everywhere, datensouveräne KI-Lösungen, KI-basierte sichere Netzwerke oder die ICT-Kreislaufwirtschaft: All diese Themen brauchen eine starke Basis. Deshalb ist der ICT-Fachbeirat für mich eine wichtige Plattform, um den Austausch zwischen Technologie-Anbietern, Gemeinden und Unternehmen aktiv zu fördern. Mein Ziel ist es, Berührungsängste abzubauen, komplexe digitale Technologien greifbar zu machen und gemeinsam resiliente Standards für die FRZ-Region zu fördern.
Was macht das Projekt ICT-Kreislaufwirtschaft zu einem Vorzeigeprojekt?
Wolfgang Klein: Das Projekt zeigt, dass nachhaltige ICT nicht Theorie bleiben muss. Geräte, Infrastruktur und Services werden über den gesamten Lebenszyklus gedacht: Beschaffung, Betrieb, Wiederverwendung, Recycling und Beratung. Genau das macht den Unterschied: Nachhaltigkeit wird messbar und im Alltag umsetzbar.
Daniele Kohler: Die ICT-Kreislaufwirtschaft der FRZ ist ein schweizweites Vorzeigeprojekt, weil sie Ökologie und Wirtschaftlichkeit direkt miteinander verbindet. Wir betrachten ICT-Hardware nicht mehr als Wegwerfprodukt, sondern führen sie sicher zurück, bereiten sie professionell auf und ermöglichen durch ICT-Asset-Upcycling ein zweites Leben für wertvolle Komponenten. Für FRZ-Members entsteht daraus eine klare Win-Win-Situation: Unternehmen und Gemeinden profitieren finanziell durch Rückvergütungen, entlasten ihre Budgets und schaffen Spielraum für neue Innovationen. Gleichzeitig reduzieren sie messbar CO₂-Emissionen und den Rohstoffverbrauch. Hinzu kommen belastbare Daten für ESG- und Nachhaltigkeitsberichte sowie die Sicherheit einer zertifizierten Datenlöschung. Das Projekt beweist, wie starke Partnerschaften in unserer Region konkrete Wirkung erzielen können. Mein Appell an Unternehmen und Gemeinden lautet: Schliessen wir uns zusammen und setzen wir in der FRZ den Standard für nachhaltiges Wirtschaften und zukunftsorientiertes Handeln – direkt hier, im Herzen unseres Wirtschaftsraums.
Wo zeigt sich für euch, dass die FRZ mehr ist als ein Netzwerk?
Wolfgang Klein: Bei der FRZ entstehen aus Gesprächen echte Projekte. Man trifft nicht nur Menschen, sondern erkennt gemeinsame Themen, bringt Kompetenzen zusammen und entwickelt daraus konkrete Initiativen. Genau darin liegt der Wert dieses Netzwerks.
Daniele Kohler: Die FRZ ist für mich weit mehr als ein Netzwerk. Sie ist ein Best-Practice-Realisierungsraum. Hier kommen Unternehmen, Technologiepartner und Entscheidungsträger aus Wirtschaft und Verwaltung an einen Tisch, die sich im Alltag oft nicht begegnen würden. Dabei entstehen neue Impulse nicht abstrakt, sondern mit direktem Bezug zu unserer Region. In der FRZ reden wir nicht nur über Herausforderungen, sondern vernetzen Expertise direkt mit den Bedürfnissen der lokalen Wirtschaft. Dass daraus konkrete Lösungen wie das FRZ ICT-Kreislaufprojekt oder der FRZ-Nachhaltigkeitsnavigator entstehen, zeigt: Die FRZ ist ein Beschleuniger für die Region. Sie sorgt dafür, dass nachhaltige Wertschöpfung dort entsteht und bleibt, wo sie hingehört: hier bei uns in der Flughafenregion Zürich.
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Starke Partnerschaften als Grundlage für konkrete Wirkung
Dass Projekte wie die ICT-Kreislaufwirtschaft entstehen können, ist kein Zufall. Sie leben von Partnern, die Verantwortung übernehmen, Know-how einbringen und bereit sind, gemeinsam mit der FRZ neue Lösungen für die Region zu entwickeln.
Mit Klein Computer als langjährigem Platinpartner und HPE als Official Partner verfügt die FRZ über zwei starke Kompetenzpartner, die Digitalisierung, Sicherheit, Nachhaltigkeit und den wirtschaftlichen Nutzen zusammendenken. Ihr Engagement in den Fachbeiräten zeigt exemplarisch, wie aus Partnerschaft Mitgestaltung für unser Netzwerk wird.